Leistungen

Hier sehen Sie unsere Praxisleistungen als Übersicht. Für eine Detailbeschreibung klicken Sie bitte auf das „+“ Symbol.

Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab.

Um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, bezahlen Sie bei uns bitte direkt nach der Behandlung in bar oder per EC-Karte (mit PIN). So haben wir mehr Zeit für Sie und Ihr Tier und müssen uns nicht mit lästiger Büroarbeit herumschlagen.

Wichtiger Hinweis!

Seit dem 27 Juli 2017 gilt die neue GOT. Dies bedeutet für Sie, dass die Gebührensätze alle pauschal um 12 % angehoben wurden. Das Entgeld für die Beratungstätigkeit im Rahmen der Bestandsbetreuung wurde um 30% angehoben.

  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Impfungen
  • Austellen von EU-Heimtierausweisen
  • Kennzeichnung durch Mikrochip-Implantation oder Tätowierung (letzteres nur unter Narkose)
  • Parasitenbekämpfung
  • Ernährungsberatung
In unserem hauseigenen Sofort-Labor können folgende Untersuchungen erfolgen:

Blutuntersuchung
– Blutbild (manuell erstellt)
– Hämatokritbestimmung
– Bestimmung von diversen klinisch chemischen Parametern
– Kombischnelltest für FIV,FIP und FeLV

Urinuntersuchung
– Urinstatus (Schnelltest+Refraktometer)
– Sediment
– Staupeschnelltest

Kotuntersuchung
– parasitologisch mittels Flotationsverfahren
– Giardiendirektnachweis mikroskopisch / mittels Schnelltest
– Parvo-Schnelltest

Zytologie (May-Grünwald-Giemsa Färbung)
– anfertigen von zytologischen Präparaten (Tumordiagnostik, Vaginalzytologie)

Untersuchung von Hautgeschabseln
– auf Hautmilben
– auf Hautpilz mittels Pilzkultur

Für Spezialuntersuchungen (endokrinologische Funktionstests, pathohistologische Untersuchungen etc.) müssen die entsprechenden Proben in Großlabore geschickt werden.

Wir haben mehrere Low-Level-Laser in unserer Praxis für unterschiedliche Einsatzgebiete.
Mit unseren Flächenlasern können Wundheilungsstörungen positiv beeinflußt, Verspannungen gelöst und durch die entzündungshemmende Wirkung Schmerzen gelindert werden.
Mit dem Akkupunkturlaser (inkl.Mundschleimhautsonde) erreicht man auch schwer zugängliche Stellen und kann über das Ansprechen von Akkupunkturpunkten, den ganzheitlichen Aspekt mit einbeziehen.
Bei uns werden folgende Operationen durchgeführt:

  • Kastrationen von männlichen und weiblichen Kleintieren (Hund, Katze, Hase, Meerschwein, Ratte,Maus, Frettchen und Waschbär)
  • Weichteiloperationen: am Darm (Fremdkörper entfernen, Invagination), an der Blase (Stein entfernen), an der Gebährmutter (Kaiserschnitt), Milzextripation (Milztumor entfernen), Hauttumore entfernen
  • Auge herausnehmen
  • kleinere Lidrandtumore versorgen
  • Krallen- / Schwanzamputationen
  • Othämatom-OP
  • Gesäugeleiste entfernen ( bei Mammatumoren)
Wir betreiben eine moderne digitale Röntgenanlage.
Fortbildungen für ED/HD Röntgen wurden besucht. Zur Zeit wird an der Prüfungszulassung zur Gutachterin gearbeitet.
Je nach Auflagen des einzelnen Zuchtverbandes können jetzt bereits schon offizielle ED und HD Röntgenaufnahmen bei uns angefrertigt werden.
Zugelassene SV-HD/ED-Röntgenstelle und DNA-Blutentnahmestelle seit 01.03.2017


Weitere Zuchtverbände für die wir Röntgen können:

DRC (Deutscher Retriever Club e.V.)

Wir besitzen ein dopplerfähiges Ultraschallgerät. Unsere Schwerpunkte liegen in der Sonographischen Untersuchung der Bauchhöhle. Auch der gynäkologische Schall auf Gravidität gehört dazu. Weiterhin können Sie bei uns auch Organe wie die Schilddrüse und das Herz per Ultraschall näher untersuchen lassen. Bei uns können keine kardiologischen Untersuchungen für die Zuchtzulassung durchgeführt werden!
  • EKG
  • Blutdruckmessungen mittels Doppler
  • Sauerstoffzelt für kreislaufinsuffiziente Patienten
Auch die Tiere benötigen je nach Veranlagung regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung.
Wir reinigen die Zähne mittels Ultraschall und schließen die Behandlung mit einer Politur ab. Bei Bedarf werden vereiterte Zähne gezogen, da sie ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko darstellen können.

Für Nager mit Zahnproblemen bieten wird die Okklusionstherapie an (elongierte/verlängerte Zahnkronen werden eingeschliffen).

Wir arbeiten überwiegend schulmedizinisch, kombinieren aber gerne bei chronischen Erkrankungen die Schulmedizin mit diversen alternativen Heilmethoden ( Akkupunktur, Homöopathie, Phytotherapie)
Diese erfolgen während der Werktage zwischen 8.00 und 20.00 Uhr.
Sie haben die Möglichkeit Ihr Tier für ambulante Infusionstherapien morgens abzugeben und abends wieder abzuholen.
Auch die Einstellung eines diabetischen Tieres kann so für Sie erleichtert werden. Bei Katzen empfehlen wir wegen der Transportstressbelastung das Tier einige Tage da zulassen.
petbiocell

Was ist das?
Die immunologische Tumorbehandlung mit dendritischen Zellen stellt eine Tumorspezifische Antikrebsimpfung dar.

Wie genau funktioniert das?
In dem Speziallabor PetBioCell werden aus weißen Blutkörperchen des Patienten (dafür wird zuvor Blut abgenommen und eingesendet) durch Zugabe von speziellen Proteinen dendritische Zellen entwickelt. Diese Zellen haben die Aufgabe, fremdartige Strukturen (beispielsweise Krebszellen) im Körper zu erkennen und diese den spezifischen Abwehrzellen des Immunsystems zu präsentieren, so dass der Körper dann entsprechend auf die „Eindringlinge“ (die Krebszellen des Tumores) reagieren kann.
Diese innovative Tumorbehandlung kann für Hunde, Katzen und Pferde in Zusammenarbeit mit dem Labor PetBioCell vor Ort in unserer Praxis durchgeführt werden.

Wie wird der “ Impfstoff“  hergestellt?
Für die Produktion eines Tumorvakzins ist patienteneigenes Blut nötig (ca. 1ml / kg KG und mindestens 5 ml). Wenn möglich sollte ein würfelzuckergroßes Stück Tumorgewebe mit eingesendet werden. Die Produktion ist aber auch ohne möglich.
Mit Tumorgewebe
Liegt Tumorgewebe des Patienten vor, können die dendritischen Zellen direkt auf diesen Tumor „trainiert“ werden. Werden diese geprägten Zellen dem Patienten gespritzt, lösen sie sofort eine Immunreaktion aus.
Ohne Tumorgewebe
Liegt kein Tumorgewebe vor, werden die dendritischen Zellen dem Patienten ungeprägt gespritzt. Sobald die Zellen dann im Körper des Patienten auf Tumorgewebe stoßen, werden sie geprägt und können dann den spezifischen Abwehrzellen des Immunsystems die Informationen über das Tumorgewebe präsentieren.

Was passiert nach der Impfung?

  1. Die geprägten dendritischen Zellen erreichen die Lymphknoten.
  2. Sie präsentieren den naiven T-Lymphozyten die Tumorfragmente.
  3. Die naiven T-Lymphozyten entwickeln sich zu sogenannten Killerzellen. Diese sind in der Lage, das entartete Tumorgewebe zu erkennen und abzubauen.

Wie läuft die Behandlung mit Tumorvakzinen aus dendritischen Zellen ab?
In unserer Praxis wird Blut abgenommen und durch einen Kurier zu PetBioCell gebracht. Die Herstellung des Impfstoffes im Labor dauert eine Woche. Spätestens 24 Stunden nach Fertigstellung sollte die Impfung des Patienten in unserer Praxis erfolgen.
Eine komplette Behandlung besteht aus 3 Impfungen im Abstand von 4 Wochen. Für die folgenden Impfungen wird jeweils neues Blut vom Patienten abgenommen.
Tumormaterial wird im Labor aufbewahrt und kann für weitere Impfungen zur Verfügung stehen. Je nach Tumor wird empfohlen nach einem Kompletten Anfangszyklus von 3 Impfungen eine Wiederholungsimpfung alle 6 bis 12 Monate zu machen.

Gibt es Nebenwirkungen?
Folgende, nur seltene, Nebenwirkungen sind temporär und ein gutes Zeichen dafür, dass das Immunsystem des Patienten auf die Behandlung reagiert. Die Erfahrungen von PetBioCell haben gezeigt, dass die Reaktion des Immunsystems ab dem 2. Tag beobachtet werden kann.

  • Fieber, Schüttelfrost
  • Anschwellen des Tumors, Wundabfluss (bei äußerlich gelegenen Tumoren)
  • Unwohlsein / Niedergeschlagenheit / Indolenz

Welche zusätzlichen Therapiemaßnahmen sind möglich?
Unterstützung durch weitere Medikamente um die Nebenwirkungen zu behandeln und unterstützende/begleitende Behandlungsmethoden zu verfolgen: Kortison, Antibiotika, Schmerzmittel, Infusionen.

Strahlentherapie:
Bei vielen Tumoren, z.B. Haut- und Mundhöhlentumoren, kann die Bestrahlung als zusätzliche Therapiemaßnahme eingesetzt werden.

Chemotherapie:
Aus der Humanmedizin ist bekannt, dass beide Therapieformen gut kombiniert werden können. So kann das Tumorvakzin nach einer Chemotherapie bei steigender Leukozytenzahl zur Unterstützung eingesetzt werden.

Naturheilverfahren wie Akupunktur, Homöopathie oder Homotoxikologie

Ernährung:
Die Ernährung des Patienten sollte untersucht und ggf. angepasst werden. Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf den Stoffwechsel des Patienten und somit auch auf die Eigenschaften des Immunsystems. Generell sollte auf Zucker verzichtet werden, darüber hinaus sollte die Ernährung getreide- bzw. kohlenhydratarm erfolgen.

Was sind die Therapieziele?
Die Tumorbehandlung mit dendritischen Tumorvakzinen wird in der Human- und Veterinämedizin derzeit stark weiter entwickelt. Dabei steht neben der Lebensverlängerung bei Krebserkrankungen besonders die Verbesserung der Lebensqualität des Patienten im Vordergrund.
Durch die Immunstimulation mit Hilfe des Tumorvakzins erfolgen eine Revitalisierung des Patienten sowie eine Stärkung des Immunsystems bei der Abwehr gegen die Krebszellen!